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Einfach gutes Fleisch

Rund 4.000 Almochsen weiden im Sommer auf den Hängen des steirischen Naturparks Almenland. Einst waren sie gefragte Arbeitstiere, bis sie durch den leistungsstärkeren Traktor verdrängt wurden. Wohin also mit den Rindern, die weder für Zucht noch zur Milchproduktion geeignet sind? Zunächst sah es nicht gut aus. bis Ende der 1980er Jahre wurden sie als billige Fleischlieferanten nach Nordafrika verschifft. Dann hatten die Bauern der oststeirischen Region Almenland eine Idee ; Künftig sollten die Tiere im Sommer auf den Almen der Region weiden und im Winter mit heimischem, gentechnikfreiem Futter versorgt werden. So werden einerseits die Almen kultiviert, andererseits entsteht Fleisch von höchster Qualität, Ein Bauer bringt pro Jahr im Schnitt zehn Ochsen zur Schlachtreife. 1995 nahm Karl Schirnhofer die Almo-Bauern unter Vertrag. Schirnhofer kümmert sich um die Vermarktung des Almochsenfleischs und bietet den Bauern eine Abnahmegarantie — und zahlt die höchsten Preise für das Fleisch in Österreich. lm Gegenzug fordert Karl Schirnhofer von den ALMO-Bauern die Einhaltung nach strengsten Oualitätsrichtlinien 150 Tage im Jahr müssen die Ochsen auf der Alm und auf der Weide sein. lm Winter sind sie in Freilaufstallen untergebracht, im Sommer auf der Alm. Eiweißfuttermittel wie Soja- extraktionsschrot ist verboten. Vor der Schlachtung werden die Tiere nicht durch lange Transportwege gestresst. All das wirkt sich natürlich auf die Fleischqualität aus. Bei einer Gegenverkostung mit anderem Rindfleisch — ohne zu würzen — macht sich das Almo-Fleisch durch seinen unverkennbaren, bekömmlichen Rindfleischgeschmack bemerkbar. Man könnte beim Almo-Almochsenfleisch durchaus ohne Gewürze auskommen.“ Frische bringt’s

Von |2019-08-15T11:44:37+02:00August 15th, 2019|News, Speisenkarte|